Das Original

Im Star Wars Film „Das Erwachen der Macht“ ist Kylo Ren ein Mensch, der der „Dunklen Seite“ der
Macht dient. Er führt ein selbst konstruiertes Laserschwert, welches stark an ein echtes Schwert
erinnert. Kylo Ren dürfte wohl einer der Hauptakteure des Films werden.

Über sein „Commande Shuttle“ ist, bis jetzt, noch nicht viel bekannt. Es verfügt über eine
Laderampe an der Bugspitze. Die zwei großen Stabilisatoren (Flügel) können im Flug in gewissen
Grenzen geschwenkt werden. Zur Landung werden sie senkrecht gestellt, damit der Rumpf möglichst
tief am Boden ist. Es verfügt über zwei Ionen-Antriebe und vier Laser-Kanonen.


                         Der Bausatz

Nachdem es in der Vergangenheit um die Star Wars-Modelle von Revell etwas ruhiger geworden ist,
sind jetzt rechtzeitig vor den Film-Start neue Modelle auf den Markt gekommen.

Revell geht hier einen neuen Weg, in dem es mehrere Arten von Bausätzen gibt. Zwar sind alle
Bausätze als Steckbausätze konzipiert, aber so gibt es z.B. den neuen X-Wing-Fighter mit oder
ohne einem Sound-Modul,. Gleiches gilt auch für den TIE-Fighter und den Millennium Falcon. Hat
der X-Wing-Fighter mit Sound-Modul einen Maßstab von 1:78, so das das Modell ohne die Elektronik
eine Größe von 1:50. Bei den anderen Modellen sind die Maßstäbe unterschiedlich.

Der  Millennium Falcon, der TIE-Fighter und der X-Wing-Fighter wurden leicht verändert, sprich
modernisiert. Völlig neu ist nur das „Command Shuttle“. Es besteht aus 53 fertig lackierten
Einzelteilen, wobei die Grundfarbe des Materials Schwarz ist. Als Maßstab ist 1:93 angegeben. Der
Rumpf weist viele Details auf. Die beiden „Flügel“ haben mit einer Länge von 35 cm eine
beachtliche Größe. Sie sind so gefertigt, das sie nur in einer senkrechten Position montiert
werden können. Der interessierte Modellbauer wird diese vermutlich in Flugposition umbauen (etwa
10 Grad Neigung bei dem bis heute verfügbaren Foto-Referenzen aus dem Netz). Dem Kind oder
Jugendlichen dürft das beim Spielen egal sein.

Der Zusammenbau des Modells steht zwar noch aus, aber es ist besser, die Steck-Bauteile
zusätzlich zu verkleben. So kann kein Teil vom „Teppich-Monster“ geschluckt werden oder später
verloren gehen. Die Einzelteile sind zwar schon fertig lackiert, aber der ambitionierte
Modellbauer wird bestimmt „mehr“ wollen. Und wenn am Modell Umbauten vorgenommen werden, ist
sowieso eine komplett neue Lackierung fällig. Und in diesem Zusammenhang sollte es sich der
Modellbauer gut überlegen, ob er nicht für das Modell einen Präsentationsständer selbst anfertigen
möchte. Das sieht nämlich gleich viel besser aus, als das Modell nur auf den Tisch zu stellen.
Okay – ein Diorama mit einem Hangar/Flugfeld-Untergrund ist alternativ auch möglich....


Wie auch immer – der SciFi-Fan wird bestimmt Spaß beim Bau des „Command Shuttle“ haben!

Bernd Heller / Modellbauclub Koblenz  

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