Wie kaum ein anderes Objekt aus den Terminator-Filmen hat der „HK“ (Hunter-Killer) einen sehr hohen
Wiedererkennungseffekt. Noch bekannter dürfte nur noch der Terminator-Roboter selbst sein. In der
Vergangenheit gab es den „HK“ lediglich als Vinybausatz von der Firma Horizon im Maßstab 1:35. Der
ist aber inzwischen ein hochpreisiges Sammlerstück. Da der Umgang mit Vinyl eher etwas für
erfahrene Modellbauer ist, so sieht man nur recht selten ein gut gebautes HK-Modell auf
Ausstellungen. Ende 2013 brachte die amerikanische Modellbaufirma Pegasus Hobbies den

                                    „Hunter-Killer“

im immer populärer werdenden Maßstab 1:32 als Spitzgußbausatz auf den Markt. Somit dürfte die
Verfügbarkeit Dank des weltweiten Internet-Handels für einige Jahre gesichert.

Der Bausatz (Artikelnummer 9016) besteht aus 5 Spritzlingen und einigen Bauteilen die lose in den
Polybeuteln liegen. Insgesamt sind es 76 Teile inklusive einen Displayständer. Da der Bausatz eine
neue Konstruktion ist so sind keine „Fischhaut“ oder andere Unsauberkeiten an den Teilen zu finden.
Die Paßzapfen sind recht lang und die entsprechenden Bohrungen sind recht eng dimensioniert. Wenn
also die beiden Bauteile nicht 100% zusammenpassen empfiehlt es sich die Bohrungen etwas zu
erweitern, so dass die Zapfen etwas mehr Spielraum haben.

Die versenkten Gravuren und Details sind genau richtig dimensioniert. Dank der großen und leicht
verständlichen Zeichnungen in der Bauanleitung sollte die Montage kein großes Problem werden. So,
wie der Bausatz konzipiert ist, ist er in Flugposition. Wer sich etwas mehr Aufwand gönnen möchte
kann die Arme auf der Unterseite so umbauen das sie ausgefahren als Landestützen dienen. Dieser
Umbau ist aber nur den erfahrenen Modellbauer zu empfehlen. So kann auf den Displayständer
verzichtet werden. Dieser ist ansprechend gestaltet und durch eine effektvolle Lackierung ebenfalls
ein „Hingucker“. Bei richtiger Montage lassen sich die beiden großen Triebwerke auch drehbar
darstellen.

Als Kleber wird „Tamiya Extra Thin Cement“ oder „Modelmaster Liquid Cement“ empfohlen. Da die
Bauteile eine Mischung aus ABS-Kunststoff und Polysterol ist, sollte man diesen Hinweis ernst
nehmen. Denn sonst kann es passieren das sich in ein paar Jahren die Klebeverbindungen wieder
lösen. Alternativ bietet sich auch Sekundenkleber an.

Das schwierigste am ganzen Bausatz dürfte die Chrom-Lackierung weden, die einen „Hunter-Killer“
erst zu einem „Hunter-Killer“ macht. Erfahrene Modellbauer werden hier wohl Metallfarben (z.B.
von Aclad) verwenden. Weniger erfahrene Modellbauer werden sich wohl auf Silber oder Aluminium der
bekannten Farben der Modellbaufirmen zurückgreifen. Decals sind nicht im Bausatz enthalten.

Das fertige Modell ist etwa 25 cm lang und hat eine Spannweite von etwa 16 cm. Für meinen Bausatz
habe ich US$ 33,- zzgl. Versand und Zollkosten gezahlt. Als Fazit kann ich sagen das der Bausatz
des „Aerial HK Machine“ in keiner Sammlung eines SciFi-Modellbauers fehlen sollte!

Bernd Heller / Modellbauclub Koblenz / Juni 2014
Seite Heller
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